Die neue Grippeimpfung ist da - Krankenkassen bezahlen dieses Jahr den 4-fach-Impfstoff

01.10.2018 - nachdem im letzten Jahr durch den 3-fach Impfstoff bei einigen Patienten kein ausreichender Impfschutz bestand, wird in diesem Jahr der 4-fach Impfstoff durch die Krankenkassen bezahlt. Wir raten allen Patienten mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko zu einer frühzeitigen Impfung! Bei Fragen zu Impfstoffen oder Risiken der Impfung sprechen Sie uns gerne in der Praxis an.

Änderungen bei der Pneumokokkenimpfung

21.10.2016 - es ist eine aktualisierte Empfehlung durch die STIKO (Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes) bezüglich der Pneumokokken-Impfung herausgegeben worden. Die wichtigsten Änderungen wie folgt:

1. Auffrischung der Impfung nach 6 Jahren

2. Die Impfung wird für folgende Gruppen empfohlen:
- Pat. ab einem Alter von 60 Jahren
- chronisch kranke Patienten ab einem Alter von 2 Jahren
- Pat. mit angeborener oder erworbener Immunsuppression
- Pat. mit einer beruflichen Exposition gegenüber Metallrauchen

3. In bestimmten Fällen Empfehlung zu einer sequenziellen Impfung (zwei Impfungen in Folge mit Abstand von 6-12 Monaten) mit zwei unterschiedlichen Impfstoffen

Sollten Sie Fragen zu der Pneumokokken-Impfung oder zu anderen Impfungen haben, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne.

Grippeimpfung schützt...

17.04.2016 - die aktuelle Grippewelle ist auf dem Rückzug und es ist Zeit für eine kurze Bilanz. Diese Saison hat die gute Wirkung der Grippeimpfung bestätigt. Insgesamt waren in diesem Jahr vor allem junge und sehr junge Patienten durch die Grippe betroffen. Viele Patientin schilderten die Symptome dabei als sehr hartnäckig und schwerwiegend. Bei einigen Patienten war der Verlauf sogar so heftig, dass eine stationäre Behandlung notwendig wurde. Unter den schwer erkrankten Patienten waren allerdings kaum welche mit Impfschutz. In Familien, bei denen nur einigen Mitglieder geimpft waren, zeigte sich die Wirkung der Impfung besonders gut. Auch offizielle Zahlen bestätigen diesen Eindruck.

Masernwelle in Berlin, Thüringen und Sachsen

30.03.2015 - Seit Beginn des Ausbruchs von Masern in Berlin im Herbst 2014 sind laut dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales 925 Fälle von Masern aufgetreten. Ein Ende der Welle in Berlin ist nicht in Sicht und in Thüringen und in Sachsen steigen die Zahlen aktuell (Waltroper Zeitung, den 30.03. 2015) Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen nach 1970 Geborenen, die in ihrem Impfpass keine Masernimpfung dokumentiert haben, eine Impfung gegen Masern vornehmen zu lassen. Diese Kosten werden von allen Kassen übernommen. Wenn Sie nach 1970 geboren sind, ist eine Impfung auf eigene Kosten ebenfalls empfehlenswert. Die meisten Krankenkassen erstatten die Impfkosten. Erkundigen Sie sich am besten vorher bei Ihrer Krankenkasse.

Grippeimpfung

In der Grippeimpfung sehen wir einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer Patienten vor der Influenzagrippe. Vor allem Risikogruppen (z.B. Kinder, alte Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Herzinsuffizienz etc., beruflich Gefährdete und Schwangere.) sollten sich jährlich im Oktober/November impfen lassen um Komplikationen (Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung) vorzubeugen, die durch eine Grippe ausgelöst werden können. Besondere Erkenntnisse wurden aus den Erfahrungen mit der Schweinegrippe 2009 gezogen. Damals zeigte sich, dass Schwangere besonders gefährdet sind für schwere Verläufe einer Grippe. Es gab Schwangere, die lebensbedrohlich erkrankt waren und auch ihr Kind verloren haben.

Robert-Koch Institut: „Aktualisierte Daten zur saisonalen Influenza sowie während der Influenzapandemie 2009 gewonnene Erfahrungen zeigen, dass Schwangere bei einer Influenzainfektion ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit 2010 die saisonale Influenzaimpfung für alle Frauen, die während der Influenzasaison schwanger sind. Das erhöhte Komplikationsrisiko von Schwangeren hängt mit verschiedenen physiologischen und immunologischen Veränderungen zusammen, die während einer Schwangerschaft im Körper ablaufen. Diese Veränderungen können schwangere Frauen für virale Erreger wie das Influenzavirus empfänglicher machen und schwere Krankheitsverläufe begünstigen. Neugeborene profitieren von der Impfung ihrer Mütter dadurch, dass über die Plazenta Antikörper von der Mutter an das Kind weitergegeben werden, die dem Neugeborenen einen gewissen Schutz in den ersten Monaten nach der Geburt verleihen. Bei der Impfung von Schwangeren spielt auch die Überlegung eine Rolle, das Neugeborene vor einer Infektion durch die Mutter zu schützen, da Influenzaimpfstoffe nicht für Kinder unter 6 Monaten zugelassen sind.“

Aktuelle Influenzainformationen (“Grippe”)

HPV-Impfung ("Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs") -

01.04.2015 - Die STIKO empfiehlt zur Reduktion der Krankheitslast durch den Gebärmutterhalskrebs für alle Mädchen eine Impfung gegen humane Papillomaviren (Typen HPV 16, 18). Das empfohlene Impfalter wurde herabgesetzt und lautet jetzt 9 bis 14 Jahre. Spätestens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (d.h. bis zum Tag vor dem 18. Geburtstag) sollen versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden. Die Impfserie sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Im Alter von 9 bis 13 (Gardasil®) bzw. 9 bis 14 Jahren (Cervarix®) ist ein 2-Dosen Impfschema mit einem Impfabstand von 6 Monaten zugelassen. Falls der Abstand von 6 Monaten zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis unterschritten wurde, sowie bei Nachholimpfungen oder der Vervollständigung einer Impfserie im Alter von > 13 Jahren bzw. > 14 Jahren ist eine 3. Impfstoffdosis erforderlich. Für die Anzahl der notwendigen Impfstoffdosen sowie den empfohlenen Impfabstand wird auf die entsprechenden Angaben in den Fachinformationen verwiesen.

Mengingokokken B ("Gehirnhautentzündung)

01.04.2015 - Menigitis B ist die bei uns am häufigsten auftretende Meningitis. Schon lange hat man sich einen Impfstoff gewünscht

Ein neuer Impfstoff gegen Meningokokken der Gruppe B (Men B - Handelsname Bexsero®) ist in Europa mittlerweile zugelassen, wird aber von der STIKO unverändert nicht allgemein empfohlen (RKI 2014). Auch bei einer nochmaligen Neubewertung der Studienlage im September 2014 spricht die STIKO unverändert von "erheblichen Unsicherheiten und fehlenden Daten".

Als Gründe für die bislang noch nicht grundsätzlich empfohlene Impfung nennt das RKI eine "deutliche Abnahme" des Anteils geimpfter Säuglinge und Kleinkindern mit schützenden Antikörpern schon innerhalb der ersten 12 - 28 Monate, so dass die anzunehmende Dauer einer eventuellen Schutzwirkung nur kurz sei (RKI 2014) den fehlenden wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen Meningokokken B und die geringe Sicherheit und Verträglichkeit der Impfung nach dem jetzigem, sehr vorläufigen Kenntnisstand

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